Schon relativ früh habe ich gemerkt, dass Metal als Musikrichtung mich sehr anspricht. Und seitdem ich Teenager bin, höre ich die verschiedenen Richtungen dieses Genres.
Auch wenn meine Mutter diesen Kommentar vermutlich nicht mehr hören kann, muss sie sich gelegentlich noch anhören, dass sie meinen Musikgeschmack damals direkt als Phase eingestuft hat. Das war wohl eher in der Hoffnung, dass der familiäre Musikstreit nicht von dauer sein wird. Der Streit mit den Geschwistern wurde zwar irgendwann beendet, aber weiterhin ist bei mir diese Musik zu hören. Dabei kommt es auf meine aktuelle Stimmung an, welches Sub-Genre ich dann höre.
Zwar erfülle ich mit meinen langen Haaren durchaus ein Klischee, aber ich trage nahezu nie Band-Shirts und trage auch nicht nur schwarze Klamotten. Ich lerne nicht die Bands und deren Biographien auswendig und diskutiere auch nicht das jeweilige Sub-Genre einzelner Bands. Mir reicht es, wenn mir diese gefallen. Und ich habe auch kein Problem, wenn auf einer Feier nicht meine Musik gespielt wird. Mir ist durchaus bewusst, dass dies nicht unbedingt was für jeden ist. Leben und leben lassen.
Aber mir gefällt besonders der Zusammenhalt in diesem Umfeld. Es gibt eine wirklich gute Dokumentation names A HeadBanger's Journey von Sam Dunn, der zum Ende hin das Gefühl, ein Metalhead zu sein, sehr gut zusammenfasst:
"Ever since I was 12 years old I had to defend my love for heavy metal against those who say it's a less valid form of music. My answer now is that you either feel it or you don't. If metal doesn't give that overwhelming surge of power that make the hair stand up at the back of your neck, you might never get it, and you know what? That's okay, because judging by the 40,000 metalheads around me we're doing just fine without you."
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