Ich hatte letztens eine Diskussion mit Freunden, in denen ich erklärt habe, warum ich mich mit ShirtNerd beschäftige und was es mir bringt. Dabei hat es mich etwas verwundert, dass sie mein Interesse an T-Shirts kaum erreicht hat. Als ich dann aber im Nebensatz meinte, dass ich ja die Nebenkosten steuerlich geltend mache könne, wurden sie doch hellhörig. Und deshalb möchte ich euch die Empfehlung geben, über ein Nebengewerbe nachzudenken.
Wenn du ein Thema hast, mit dem du dich intensiv auseinandersetzt und viel Zeit mit verbringst, solltest du vielleicht mal darüber nachdenken, ob du daraus nicht auch ein Nebengewerbe machen könntest. Denn was ist besser, als die Zeit mit etwas zu verbringen, was einem Spaß macht und man damit auch noch etwas Geld verdient. Natürlich spreche ich nicht unbedingt über große Summen. Auch ein kleines Nebeneinkommen von weniger als 100€ im Monat ist doch nett. Bücher wie The 100$ StartUp und Side Hustle hatten mich auf die Idee gebracht (Werbung da Affiliate Links).
Und ich kann sagen, dass es auch in Deutschland relativ einfach ist, ein solches Nebengewerbe zu gründen. Ja, auch wenn wir eine hohe Bürokratie haben, durfte ich feststellen, dass es doch relativ einfach geht. Ich gebe dir ein paar grobe Punkte, was zu tun ist. Aber diese ist natürlich nicht vollständig und ist auch sehr abhängig davon, was du machen willst.
- Du brauchst eine schriftliche Bestätigung deines Arbeitgebers, dass du das machen darfst. Klingt erst mal schwierig, aber dein Arbeitgeber darf dir diese Genehmigung nicht verweigern, wenn du mit deinem Nebengewerbe nicht die gesetzlich geregelten Maximalarbeitszeiten überschreitest und auch nicht in Konkurrenz zu ihm trittst. Wenn du also wie ich in der IT arbeitest, ist es klar, dass du eine Genehmigung bekommst, um dich Samstags 2 Std mit T-Shirts zu beschäftigen ;-)
- Schaue unbedingt, ob du für deinen Bereich zusätzliche Versicherungen oder ähnliches benötigst. Das kommt sehr auf die Tätigkeiten an, die du da vor hast.
- Du musst ein Gewerbe anmelden. Das klingt nach einem großen bürokratischen Akt und ja, du solltest dich vorher einlesen und beraten lassen. Aber da wir hier von einem Nebengewerbe sprechen, solltest du dir die Kleinunternehmerregelung ansehen. Damit kannst du quasi mit einer Light-Version beginnen und hast somit keine ganz großen Hürden vorweg.
- Loslegen ;-)
Und abhägig davon, was du dann genau machst, kannst du damit natürlich aus Ausgaben steuerlich geltend machen. Wenn du ein Arbeitszimmer hast, Internet nutzt und vermutlich eine Homepage bereitstellst, hast du schon die ersten Kandidaten. Und die Gründung selbst hat mich z.B. keine 100€ gekostet. Das zeigt, dass es weder riesige bürokratische noch finanzielle Hürden sein müssen, um hier loszulegen. Und du hast dann noch einen Grund mehr, Zeit mit deinem Hobby zu verbringen.